Samstag, 13. Januar 2018

#18für2018

#18für2018 Was bedeutet das?

Dieser Hashtag steht für eine Challenge, bei der man sich vornimmt, 18 bestimmte Bücher im Jahr 2018 zu lesen. 2017 habe ich meine 17 Bücher nicht komplett geschafft, weswegen ich noch motivierter bin, dieses Jahr die 18 zu schaffen.

Meine ausgewählten 18 Bücher sind:

- Rubinsplitter von Julia Dessalles

- Die Immergrün Saga - Gestohlene Vergangenheit von Sylvia Steele

- Murder on the Orient Express von Agatha Christie

- Das Vermächtnis der Engelssteine - Todessaphir von Saskia Louis

- Mythos Academy 3 - Frostglut von Jennifer Estep

- The dazzling heights von Katharine McGee

- Fallen Queen - Ein Apfel so rot wie Blut von Ana Woods

- Just Another Try von Kathi B.

- Dunkler Herrscher - Geist der Finsternis von Marc Stehle

- A Court of Thorns and Roses von Sarah J. Maas

- Looking for more - Verlangen nach mehr von Emma Smith

- Auf ewig mein von Eva Völler

- Schicksalsbringer - Ich bin deine Bestimmung von Stefanie Hasse

- Schattenfalke von Julia Lalena Stöcken

- Eine Krone aus Herz und Asche von Laura Labas

- Die Legenden von Karinth 2  von C.M. Spoerri

- The Last Desire - Verlassen von Nina Hirschlehner

- Book Elements 3 - Das Geheimnis unter der Tinte von Stefanie Hasse

Dienstag, 9. Januar 2018

Fazit

Zwei Wochen sind jetzt vergangen, seit ich wieder aus Kanada zurück bin. Das Auslandssemester war eine unglaubliche Erfahrung, die ich nie vergessen werde. Ich habe viele neue Leute kennengelernt und auch schulisch mehr gelernt. Hier werde ich ein kleines Fazit für alle wichtige Bereiche ziehen.

Bakerhouse:
Das Gute an Bakerhouse war, dass es durch das Leben im Wohnheim sehr leicht war, neue Menschen kennenzulernen und es war eigentlich auch immer etwas los.
Schlecht fand ich, dass es im vierten Stock keine Küche gab und dass von Auslandsstudenten erwartet wurde, dass man sich alle Gegenstände für die Küche und für das Bett selbst kauft oder mitbringt. Das ist einfach nicht möglich, wenn man beim Fliegen auf wenig Gewicht beschränkt ist.


Universität:
Ich mag an der Uni, dass die Kurse sehr familiär gehalten sind und die Dozenten sehr motiviert sind.
Jedoch finde ich drei Stunden hintereinander ein bisschen zu lange, erst recht, wenn sie durch keine lustigen Videos oder Ähnliches aufgeheitert werden. Auch waren die vielen Aufgaben für mich ein bisschen zu viel Stress, da bevorzuge ich eindeutig die eine Klausur oder Hausarbeit am Ende des Semesters.


Ausflüge:
Alle Ausflüge, die ich gemacht habe, kann ich uneingeschränkt empfehlen und mich auch nicht entscheiden, welchen ich am tollsten fand. Man sollte auf jeden Fall ausnutzen, dass man mal in Nordamerika drüben ist.


Leben in Kanada:
Ich liebe Tim Hortons und hoffe wirklich sehr, dass die Cafékette irgendwann auch nach Deutschland kommt.
Woran ich mich gar nicht gewöhnt habe, war die Tatsache, dass bei den Kanadiern die Steuer noch nicht in den angegebenen Preis integriert ist, sondern immer erst an der Kasse draufgerechnet wird. Das finde ich sehr umständlich.
Allgemein waren Lebensmittel in Kanada teurer als in Deutschland, aber man gewöhnte sich daran. 

Donnerstag, 4. Januar 2018

New York City - Letzter Tag und Rückflug

Dann war es auch schon soweit, mein letzter Tag in Nordamerika stand an. Da ich nicht einschätzen konnte, wie lange ich im Metropolitan Museum of Art benötigen würde, hatte ich mir nicht mehr an diesem Tag vorgenommen.

Das MET ist riesig. Allein die Abteilung zur römischen und griechischen Antike reicht schon für ein ganzes Museum und das ist nur ein kleiner Teil der Ausstellung. Insgesamt verbrachte ich drei Stunden im MET, wobei mich vor allem die ägyptische und die australische Abteilung beeindruckten.

Kurz nach Mittag verließ ich das MET, da ich einfach keine Kunst mehr sehen konnte, obwohl es noch so viel gäbe. Stattdessen fuhr ich zurück zur Grand Central Station und aß dort. Den Food Court in der Grand Central kann ich wirklich empfehlen, dort gibt es wirklich für jeden Geschmack etwas.

Um noch etwas Zeit totzuschlagen, kehrte ich zum Rockefeller Center zurück, machte nochmal ein paar Fotos vom Christbaum und holte dann die Koffer aus meinem Hotel, um mich auf dem Weg zum Grand Central zu machen, wo die Busse zum JFK abfahren sollten.

Die Fahrt klappte problemlos und auch am Flughafen konnte ich einfach einchecken. Nur zum Koffer aufgeben war ich etwas zu früh dran und musste noch knapp zwei Stunden warten. Dann war ich meine zwei Koffer los und konnte durch die Security-Kontrolle gehen.

Hinter der Security hatte man viel Essensauswahl, aber natürlich war alles etwas teuer. Da ich jedoch nicht daran glaubte, im Flieger viel zu Essen zu bekommen, kaufte ich mir Nudeln mit Soße.

Ich hatte jedoch falsch gelegen. Im Flieger bekam ich ein kleines Frühstück und noch einen kleinen Snack vor der Landung. Schon da war ich überrascht, aber noch mehr überraschte mich, als ich bei der Lufthansa auf einem 3-Stunden Flug ein richtiges Mittagessen bekam. Ich war es gewohnt, dass ich im Flieger nur noch ein Sandwich bekam (wenn überhaupt)

Daher kann ich die TAP Portugal und die Lufthansa auf jeden Fall empfehlen. 

New York City Tage 2 & 3

Für die weiteren drei Tage in New York hatte ich mir den New York Pass gekauft und den kann ich wirklich empfehlen. Es erleichtert einfach alles, weil man das Ticket sehr schnell erhält und in manchen Attraktionen muss man auch gar nicht anstehen.

Mein erster Stopp führte mich an diesem Tag auf das Empire State Building. Ich hatte alle Tage Glück mit dem Wetter und eine perfekte Sicht auf Manhattan. Auf der Plattform ist es zwar sehr windig, aber das ist einem in diesem Moment egal.

Den Rest des Tages verbrachte ich auf den Sightsseeing-Bussen, die mich durch Up- und Downtown brachten. Ich liebe solche Busse, weil man einen guten Überblick bekommt. Zum Glück war der Verkehr nicht zu schlimm und die Busse brauchten nicht zu lange für die Touren.

Schlussendlich stieg ich am Central Park aus und lief noch Richtung Plaza. Das Hotel aus Kevin allein in New York wollte ich dann doch live sehen. Im Central Park war es erstaunlich warm, aber das kann auch daran liegen, dass es auf dem Oberdeck des Busses doch kälter als gedacht war. Auf jeden Fall bin ich auch am Zoo des Central Park entlang gelaufen und fühlte mich in den Film Madagascar versetzt. Der Zoo sieht wirklich so aus wie in dem Film.


Dann beeilte ich mich auch schon, zurück in mein Hotel zu kommen, um mich umzuziehen, denn mein Highlight des Besuchs stand an: das Musical Aladdin.

Es war einfach nur unglaublich. Die Choreographien waren der Hammer, die Schauspieler richtig gut und vor allem der Genie schaffte es, die richtige Stimmung rüberzubringen. Mir hat das Musical sehr viel Spaß gemacht und ich kann es jedem nur empfehlen. Lasst euch von den fliegenden Teppichen verzaubern.

Geschafft, aber glücklich ließ ich mich ins Bett fallen.


Und verschlief. Erst um 10 Uhr wachte ich auf und musste daher meinen Plan für den dritten Tag umwerfen. So ging es statt ins MET direkt zur Freiheitsstatue. Leider war ich dort zu spät dran, um ein Ticket für direkt auf die Freiheitsstatue zu erhalten, aber auch mit dem nur auf der Insel um die Freiheitsstatue herumlaufen, war ich sehr glücklich.

Am meisten beeindruckt hat mich aber Ellis Island. Je mehr ich in dem Museum über die Einwanderungspolitik erfuhr, desto näher ging es mir. So viele Schwierigkeiten, die man bewältigen musste, und so viele Möglichkeiten, um wieder zurückgewiesen zu werden.

Nach einem kurzen, enttäuschenden Zwischenstopp bei Macys - am Santaland standen viel zu viele Menschen an - machte ich mich auf den Weg zum Rockerfeller Center. Dieses Mal ging es mir jedoch nicht um den Christbaum, sondern um die Aussichtsplattform. Ich wollte meinen New York Pass nutzen und New York bei Nacht von oben sehen.

Schon tagsüber war der Blick der Hammer, aber nachts ist es einfach unglaublich. Das leuchtende Empire State Building, der dunkle Central Park sahen einfach grandios aus. Ein guter Abschluss für diesen Tag.


New York City - Tag 1

Bevor es für mich nach Deutschland zurückging, machte ich noch einen Zwischenstopp in New York. Diese Stadt war für mich schon immer ein Traum gewesen und plötzlich war ich wirklich dort, lief durch Manhattan, sah all die Sehenswürdigkeiten, die man aus den Filmen kann.

Ich kam am Spätabend in Newark an. Dort hatte ich mir schon einen Platz in einem Airportbus gebucht und musste nur eine knappe halbe Stunde warten, bis der Bus den Flughafen erreichte. Die Fahrt in die Stadt dauerte dann etwas länger, weil der Stadtverkehr von New York wirklich schrecklich ist. Insgesamt war ich erst drei Stunden später in meinem Hotel direkt in Manhattan.

Nachdem ich eingecheckt hatte, machte ich mich gleich auf den Weg zum Rockefeller Center, das nur wenige Gehminuten von meinem Hotel entfernt lag. Wenigstens den berühmten Christbaum wollte ich noch sehen, bevor ich müde ins Bett ging. Der Christbaum an sich war der Hammer, aber leider waren so viele Menschen dort, dass es schwierig war, ein schickes Foto zu schießen.

Am nächsten Morgen ging es als erstes zur UN, deren Hauptquartier nur zwei Querstraßen von meinem Hotel entfernt lag. Für mich als Politikwissenschaftsstudentin war dieser Besuch Pflicht und es war unglaublich cool, durch das Gebäude zu gehen. Vor allem, wenn man wusste, dass in einem Konferenzsaal wirklich beraten wurde und man sogar durch eine Beratung durchlaufen durfte.

Danach machte ich mich auf den Weg nach Chinatown, aber von diesem Stadtviertel war ich echt enttäuscht. Ich hatte ein Chinatown wie in London erwartet, aber dem war nicht so. Die Gebäude waren ganz normal, nur die Schriftzeichen zeigten, dass man sich in Chinatown befand.

Weiter ging es zur Brooklyn Bridge und ich empfehle jeden, über die Brücke auf Manhattan zuzulaufen. Das ist ein wunderbarer Ort, um Fotos zu machen, und die Brücke ist auch nicht zu lang, als dass es einem wie eine Ewigkeit vorkommen würde.

Der nächste Stopp war das One World Trade Center. Ich persönlich kenne New York nur noch ohne die Twin Towers, aber dort an dem Ort zu stehen und die beiden großen Pools zu sehen, hinterließ auch in mir ein komisches Gefühl.

Vom Time Square aus, das seinen richtigen Flair aber erst in Dunkelheit entfaltet, ging es zurück zum Hotel. auf dem Weg dorthin kam ich am Bryant Park vorbei und legte noch einen Zwischenstopp in dem kleinen Weihnachtsmarkt dort ein. Das war der Moment, an dem ich das erste Mal wirklich ein Weihnachtsgefühl verspürte.


Tag 2 folgt in einem gesonderten Beitrag

Mittwoch, 3. Januar 2018

Die Finals und mein Rückblick auf die Kurse


Finals

Kaum kamen wir von unserem Skiausflug zurück, standen sie auch schon an, die Finals, die letzten Klausuren. Im Gegensatz zu den Midterm Exams lernte ich nicht so viel, weil ich zeitgleich mit Packen und Abschiednehmen beschäftigt war. Vor allem meine Klausur am Samstag, meinem Abreisetag, ging fast ein bisschen unter.

Rückblickend kann ich jedoch sagen, dass die Finals gar nicht so schlimm waren, auch wenn ich bei einer ein echt schlechtes Gefühl hatte. Ich frage mich immer noch, wie ich bei einer Klausur, bei der ich zwei Aufgaben nicht wusste und nur "Blödsinn" hingeschrieben habe, 90% erhalten konnte.

Zwei Klausuren waren zum Großteil Multiple-Choice Klausuren, eine Klausur waren wieder HTML-Codes und eine Klausur waren Aufsätze. Die Aufsätze fielen mir eindeutig am schwersten und ich hatte wirklich Schwierigkeiten, die drei geforderten Seiten zu schreiben. Aber Politikwissenschaft fiel mir schon das ganze Semester schwerer als normalerweise.


Kurse

Die Kurse waren anders als ich es gewohnt war. Höchstens 25 Kursmitglieder, der Dozent kannte den Namen eines jeden und statt 90 Minuten waren die Kurse 3 Stunden lang.

Auch erwarteten die Dozenten mehr von einem zu Benotung. Statt einer einzigen Klausur bestimmten Aufsätze, zwei Klausuren und Mitarbeit die Endnote. Mir war das an einigen Tagen zu viel des Guten und ich freue mich jetzt schon auf die entspannten Semester, die mich in Regensburg erwarten. In Kanada ist mir zumindest klar geworden, dass ich mit Druck umgehen kann.

Ich mochte das fast schon familiäre Gefühl in der Klasse, aber drei Stunden sind nichts für mich. Kürzere Vorlesungen sind mir eindeutig lieber.

Dienstag, 2. Januar 2018

Skifahren in Sunpeaks

Kanada - das Land der großen Weite. Aus diesem Grund hatte ich mir vorgestellt, dass auch die Skigebiete um einiges größer sein würden als die österreichischen Skigebiete, die ich von zuhause kannte. Doch dem war nicht so.

Es begann schon alles damit, dass wir irgendwie Skihosen und Jacken besorgen mussten. Zum Glück hatte Walmart dafür gerade ein Angebot, auch wenn mir die Jacke etwas zu kurz war. So unvorbereitet bin ich ehrlich gesagt noch nie zum Skifahren gefahren. Unter der Skihose trug ich schlussendlich eine Jeans und statt Fleecepulli nur einen normalen Pulli unter der Jacke.

Unser erster Plan war es, in Manning Park Ski zu fahren, da dieses Skigebiet am nächsten lag. Wir checkten in unser Hotel ein, kochten Nudeln zum Abendessen und machten uns einen schönen Abend. Am nächsten Morgen dann die böse Überraschung: Manning Park hatte so früh in der Saison nur am Wochenende geöffnet und es war Mittwoch.

Was also tun?

Zum Glück buchte uns das Hotel in Manning Park nur eine Nacht ab und fragte in Sunpeaks nach, ob dort die Lüfte fuhren. Das war der Fall und so ging es für uns nach Sunpeaks.

Das Skiresort erreichten wir um 1 Uhr Nachmittag und somit blieben uns nur noch knapp zwei Stunden zum Skifahren, zumindest an diesem Tag. Knapp eine Stunde davon verbrachten wir auf dem Kinderhügel, weil die anderen Lifte schon geschlossen hatten. Aber zumindest hatten wir unseren Spaß.

Statt einer Hütte verbrachten wir den zweiten Abend in einem Grandhotel und ich frage mich bis heute, wieso das Zimmer so billig war.

Ich war verwundert, dass abends in dem Dorf so wenig los war. Keine Leute, kein Après Ski, gar nichts. So kehrten wir nach dem Abendessen wieder in unser Hotel zurück und genossen die gemütlichen Zimmer.

Am zweiten Tag nutzten wir dann das ganze Skigebiet aus oder zumindest die Lifte, die offen waren. Insgesamt standen uns fünf Lifte zur Verfügung, weil einige auch in diesem Skigebiet noch geschlossen war. So wie die Lifte aussahen, so stelle ich mir Österreich vor 20 Jahren vor. Das größte waren Dreierlifte und von Sitzheizung kann man nur träumen.

Träumen konnte man auch nur von Essen auf dem Berg. Anders als in Österreich gibt es keine Restaurants auf den Bergen, sondern nur an der Talstation. Dabei wäre das Wetter wirklich traumhaft gewesen, um draußen in der Sonne zu essen.

Sehr komisch fand ich auch die Schwierigkeitsstufen der Kanadier. Statt blau, rot und schwarz gibt es grün, blau, Diamant und Doppel-Diamant. Grüne Pisten sind sehr leichte blaue, blaue dann etwas schwierigere, Diamant sind rote Pisten und den Doppeldiamanten hätte ich eher als Abseits bezeichnet. Zumindest kam mir die Piste, die wir gefahren sind, so vor.

Insgesamt hatten wir viel Spaß, aber als ich einige Tage später im Internet nachforschte, wie groß das Skigebiet war, traute ich meinen Augen nicht.

Sunpeaks ist das zweitgrößte Skigebiet in Kanada und hat 140 Pistenkilometer. Nur mal zum Vergleich, die Skiwelt Wilderkaiser hat 280 Pistenkilometer. Da hatte ich von Kanada wirklich zu viel erwartet.